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Die ersten Monate
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Die ersten Monate nach einer Organtransplantation sind für den langfristigen Erfolg sehr wichtig: Der Körper soll das neue („fremde") Organ annehmen und nicht abstoßen. Das neue Organ soll seine Arbeit aufnehmen.

Normalerweise würde das Immunsystem das fremde Gewebe angreifen. Es käme zu einer so genannten Abstoßungsreaktion, die das Organ schädigt. Daher müssen Transplantierte regelmäßig Medikamente einnehmen, die die Abwehrreaktion des Immunsystems unterdrücken. Diese Medikamente nennt man Immunsuppressiva.

In den ersten Wochen und Monaten nach einer Transplantation wird engmaschig überprüft, ob das neue Organ gut funktioniert und ob die Dosis der Immunsuppressiva optimal eingestellt ist. Wenn alles gut läuft, können die Abstände zwischen den Untersuchungen größer werden.

Organtransplantierte können und müssen selbst zum Erfolg der Transplantation beitragen. Zu den Dingen, die sie selbst in der Hand haben, gehören z. B. die regelmäßige Einnahme der Medikamente zu den festgelegten Zeitpunkten, das Beobachten und Protokollieren von Veränderungen am eigenen Körper sowie die regelmäßigen Kontrolluntersuchungen im Transplantationszentrum. Sich der Verantwortung für die eigene Gesundheit bewusst zu sein ist eine wichtige Voraussetzung, um den Übergang in ein „neues" Leben zu meistern.

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Stand:
05.12.2017

Autorin :
Dr. med. Susanne Rödel