Wenn die Nieren dauerhaft versagen, ist eine Nierentransplantation für die meisten Patienten die beste Behandlungsmöglichkeit. Die Niere eines Organspenders übernimmt dann alle Aufgaben der geschädigten eigenen Nieren.
Verschiedene Erkrankungen können zu einem dauerhaften Nierenversagen (= chronische Niereninsuffizienz) führen. In Deutschland sind Diabetes mellitus und Bluthochdruck die häufigsten Gründe für ein Nierenversagen.
Wenn die eigenen Nieren das Blut nicht mehr ausreichend reinigen, stehen als Behandlungsoptionen die Nierentransplantation oder die Dialyse zur Verfügung. Wegen der langen Wartezeit auf eine neue Niere werden mit der Dialyse oft mehrere Jahre bis zur Transplantation überbrückt.
Die Niere zählt zu den Organen, welche lebend gespendet werden können, da der Spender mit einer Niere gesund weiterleben kann. Für den Empfänger hat die Lebendspende einige medizinische und organisatorische Vorteile.
Eine Nierentransplantation kann das Leben eines schwer kranken Menschen retten. Sie birgt jedoch auch einige Risiken, wie z. B. Abstoßungen und mögliche Nebenwirkungen der Immunsuppressiva. Wie wird eine akute Abstoßung erkannt?
Im Vergleich zur Zeit vor der Transplantation müssen Nierentransplantierte kaum Einschränkungen hinsichtlich der Ernährung beachten. In den ersten Monaten nach einer Transplantation sollte man sich aber keimarm ernähren.