Wenn das Herz immer schwächer wird und ein endgültiges Versagen droht, ist eine Herztransplantation derzeit die beste Behandlung, um das Leben des Patienten zu retten. Das Herz eines Organspenders übernimmt dann die Aufgaben des geschädigten eigenen Herzens.
Das Herz des erwachsenen Menschen pumpt pro Minute fast 5 Liter Blut durch den Körper. Es besteht aus mehreren Kammern und schafft die Verbindung zwischen dem Lungen- und dem Körperkreislauf. Wie ist das Herz aufgebaut? Wie läuft der Pumpvorgang ab?
Die Wartezeit vor einer Herztransplantation wird oft mit Herzunterstützungssystemen (Ventricle Assist Devices, VAD) oder mit einem Mini-Defibrillator (implantable cardioverter defibrillator, ICD) überbrückt. Wie funktionieren Herzunterstützungssysteme? Wie gut sind sie im Vergleich zur Transplantation?
Die Herztransplantation ist oft die „letzte Rettung“ für Menschen, die an einer Herzinsuffizienz („Herzschwäche“) im Endstadium leiden. Welche körperlichen Beschwerden haben Herzinsuffiziente? Welche Erkrankungen können zu einer Herzschwäche führen?
Aufgrund des Organmangels werden heute in Deutschland fast nur noch Herzinsuffiziente transplantiert, die auf der Warteliste als hochdringlich (High Urgency, HU) oder als dringlich (Urgency, U) gelistet sind. Was bedeutet das für die Wartenden?
Eine Herztransplantation kann das Leben eines schwer kranken Menschen retten. Sie birgt jedoch auch einige Risiken, wie z. B. Abstoßungen und mögliche Nebenwirkungen der Immunsuppressiva. Wie wird eine akute Abstoßung erkannt?
Die erste Herztransplantation gelang 1967, doch erst seit Anfang der 1980er Jahre hat sich die Herztransplantation zu einer Standardbehandlung entwickelt. Wer waren die Pioniere der Herztransplantation? Warum konnte sie sich zunächst nicht etablieren?