Nach einer Organtransplantation müssen mehrere Medikamente eingenommen werden.
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Die ersten Monate nach einer Organtransplantation

Die ersten Monate nach einer Organtransplantation sind für den langfristigen Erfolg sehr wichtig: Der Körper soll das neue („fremde") Organ annehmen und nicht abstoßen. Das neue Organ soll seine Arbeit aufnehmen.

Normalerweise würde das Immunsystem das fremde Gewebe angreifen. Es käme zu einer so genannten Abstoßungsreaktion, die das Organ schädigt. Daher müssen Transplantierte regelmäßig Medikamente einnehmen, die die Abwehrreaktion des Immunsystems unterdrücken. Diese Medikamente nennt man Immunsuppressiva.

In den ersten Wochen und Monaten nach einer Transplantation wird engmaschig überprüft, ob das neue Organ gut funktioniert und ob die Dosis der Immunsuppressiva optimal eingestellt ist. Wenn alles gut läuft, können die Abstände zwischen den Untersuchungen größer werden.

Organtransplantierte können und müssen selbst zum Erfolg der Transplantation beitragen. Zu den Dingen, die sie selbst in der Hand haben, gehören z. B. die Einnahme der Medikamente, das Beobachten und Protokollieren von Veränderungen am eigenen Körper sowie die regelmäßigen Kontrolluntersuchungen im Transplantationszentrum. Die Verantwortung für die eigene Gesundheit ist eine wichtige Voraussetzung, um den Übergang in ein „neues" Leben zu meistern.

Die folgenden Seiten informieren ausführlich über die wichtigsten Fragen in den ersten Monaten nach einer Organtransplantation

  • Was passiert nach der Transplantation?
  • Wie wird einer Abstoßung vorgebeugt?
  • Wie wirken Immunsuppressiva?
  • Wie können Organtransplantierte selbst zum Erfolg der Transplantation beitragen?
  • Kann man nach der Transplantation ein normales Leben führen?
  • Was ist bei der Ernährung, bei der Hygiene, beim Reisen oder in Bezug auf Impfungen zu beachten?

Stand:
02.09.2010

Autor, Datum, Quellen

Inhaltlich verantwortlich:
Dr. med. Susanne Rödel

Aktualisiert am:
02.09.2010

Erstellt am:
19.08.2009