Transplantierte sind aufgrund der Immunsuppression etwas anfälliger für Infektionen. Wann ist die Infektionsgefahr besonders hoch? Über welche Wege kann man sich eine Infektion „einfangen“? Warum werden sehr selten Infektionen mit dem Spenderorgan übertragen?
Man kann Vieles tun, um Infektionen vorzubeugen. Welche Medikamente werden in den ersten Monaten nach der Transplantation prophylaktisch (vorbeugend) eingenommen? Wie können Transplantierte im Alltagsleben und schon vor der Transplantation zur Infektionsprophylaxe beitragen?
Infektionen können durch verschiedene Krankheitserreger ausgelöst werden z. B. durch Bakterien, Viren oder Pilze. Einige Erreger führen insbesondere bei immunsupprimierten Patienten zu Erkrankungen.
Leidet ein transplantierter Patient unter Fieber und Schwäche, müssen die Ärzte herausfinden, ob es sich um eine Infektion oder eine Abstoßung handelt. Bei einer Infektion können je nach Krankheitserreger weitere typische Symptome hinzukommen.
Zeigt ein Patient Symptome einer Infektion, veranlassen die Ärzte Untersuchungen, um den Verdacht zu bestätigen und den Krankheitserreger zu finden. Welche Laborwerte werden gemessen? Welche Untersuchungen werden durchgeführt?
Tritt nach der Transplantation eine Infektion auf, passen die Ärzte oft die Dosis der Immunsuppressiva an. Zusätzlich wird der jeweilige Krankheitserreger gezielt mit Medikamenten behandelt. Diese werden meist als Infusionen verabreicht.