In Selbsthilfegruppen kann man Informationen zur Organtransplantation austauschen.
Der Austausch mit anderen Betroffenen ist hilfreich.

Wo erhält man Informationen?

Wer ein Organ braucht und sich zum ersten Mal damit beschäftigt, wie eine Transplantation abläuft, dem stellen sich meist viele Fragen zu seiner Situation. Auch Menschen, die schon länger auf der Warteliste stehen haben in der Regel ein Bedürfnis nach Informationen zum Thema Organtransplantation.

Um sich umfassend zu informieren, können Patienten auf verschiedene Quellen zurückgreifen:

Erste Anlaufstelle sind der behandelnde Arzt und das zuständige Transplantationszentrum. Mediziner und Angestellte eines Transplantationszentrums haben meist langjährige Erfahrungen mit dem Thema Organtransplantation und sind deshalb gute Ansprechpartner für medizinische Fragen. Zudem ist der behandelnde Arzt mit dem Einzelfall und den Besonderheiten der Situation vertraut.

Eine Organtransplantation ist immer auch mit großen individuellen Sorgen und emotionalen Belastungen verbunden. Deshalb ist es für viele Patienten wichtig und hilfreich, sich mit anderen Betroffenen über ihre Situation auszutauschen. Eine gute Möglichkeit dazu bieten Selbsthilfegruppen und Betroffenenverbände. Zur Übersicht der Selbsthilfegruppen.

Ein guter Ort, um drängende Fragen loszuwerden, sind auch spezielle Foren im Internet, in denen sich Betroffene - ähnlich wie in einer Selbsthilfegruppe - über sämtliche Themen rund um die Organtransplantation informieren können.

Stand:
08.12.2017

Autor, Datum, Quellen

Inhaltlich verantwortlich:
Dr. med. Susanne Rödel

Aktualisiert am:
02.09.2010, 20.05.2014, 08.12.2017

Erstellt am:
19.08.2009

Quellen:
[1] Deutsche Stiftung Organtransplantation (www.dso.de, zuletzt besucht am 18.05.2017)
[2] Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA): Organspende schenkt Leben (www.organspende-info.de, zuletzt besucht am 18.05.2017)