Bewegung beugt Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor.
Worauf muss man achten? (Seite 4 von 4)

Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Ein gesundes Herz-Kreislauf-System ist für den langfristigen Erfolg einer Organtransplantation sehr wichtig. Zu hohe Blutdruck- und Blutfettwerte sowie Gefäßablagerungen begünstigen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und können zu einer vorzeitigen Schädigung des Transplantats führen. Für Transplantierte ist es deshalb besonders wichtig, die entsprechenden Risikofaktoren zu vermindern. Eine gesunde Lebensführung hilft dabei.

Zu einer gesunden Lebensweise gehört eine ausgewogene Ernährung. Der regelmäßige Verzehr von frischem Obst und Gemüse und die Verwendung hochwertiger Öle verbessern u. a. die Blutfettwerte und verringern die Gefahr schädlicher Gefäßablagerungen.

Bewegung und Sport fördern u. a. die Durchblutung der Organe, die Fließeigenschaften des Blutes und senken ebenfalls Blutdruck- und Blutfettwerte.

Grundsätzlich ist es ratsam, auf das Rauchen zu verzichten. Neben vielen anderen unerwünschten Wirkungen erhöht Rauchen den Blutdruck, führt zu vermehrten Gefäßablagerungen und macht das Blut zähflüssiger - alles Effekte, die gerade für Transplantierte äußerst ungünstig sind. Zudem haben rauchende Transplantierte durch die Immunsuppression ein noch höheres Bronchitis- und Lungenkrebs-Risiko als andere Raucher.

Stand:
02.09.2010

Autor, Datum, Quellen

Inhaltlich verantwortlich:
Dr. med. Susanne Rödel

Aktualisiert am:
02.09.2010

Erstellt am:
19.08.2009

Quellen:
[1] Krukemeyer MG, Lison AE: Transplantationsmedizin. De Gruyter Verlag, Berlin 2006
[2] Informationsbroschüre Novartis: Nach der Transplantation: Fit durch Bewegung!
[3] Informationsbroschüre Novartis: Nach der Transplantation: Keimarme Ernährung
[4] Broschüre 50 Fragen, 50 Antworten


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