Lebensqualität - ein Picknick mit der Familie

Lebensqualität nach der Transplantation

„Normal leben" - was heißt das eigentlich? Sich den Dingen widmen zu können, die für das eigene Leben wichtig sind: Soziale Kontakte wahrnehmen, ohne durch den eigenen Körper daran gehindert zu werden. Eigene Wünsche und Ziele zu entwickeln und darauf hinwirken zu können, diese zu verwirklichen - ob beruflich oder privat.

Die einzelnen Punkte dieser Auflistung lassen sich mit zwei Worten zusammenfassen: Selbstbestimmt leben. Das ist es, was viele transplantierte Menschen durch ihre oft jahrelangen Vorerkrankungen und die anschließende intensive medizinische Betreuung im Rahmen der Transplantation vermissen. Häufig empfinden sie den neuen Zustand nach der Transplantation als Geschenk und nehmen ihn sehr bewusst wahr.

Obwohl Transplantierte lebenslang schützende Medikamente einnehmen müssen und Komplikationen auch noch Jahre nach der Transplantation auftreten können, geht es den meisten deutlich besser als vor der Transplantation.

Die Lebensqualität in der Zeit nach der Transplantation wird von den Betroffenen häufig als höher empfunden als in der Zeit zuvor. Dies belegen auch wissenschaftliche Studien, die die empfundene Lebenszufriedenheit von Organempfängern vor und nach einer Transplantation miteinander vergleichen. Sie beziehen sich unter anderem auf folgende Aspekte:

  • Körperliche Gesundheit
  • Psychisches Wohlbefinden
  • Mentale Leistungsfähigkeit
  • Soziales Leben
  • Lebenszufriedenheit insgesamt

Stand:
05.12.2017

Autor, Datum, Quellen

Inhaltlich verantwortlich:
Dr. med. Susanne Rödel

Aktualisiert am:
02.09.2010, 20.05.2014, 05.12.2017

Erstellt am:
19.08.2009

Quellen:
[1] Schlitt HJ: Lebensqualität nach Transplantation. Thieme Verlag 2006
[2] Bechstein WO, Wullstein C et al.: Transplantation abdomineller Organe - was gibt es Neues? Unimed Verlag, Bremen 2005